Erfahrungen mit der Homöopathie


AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 291

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#11von Happy » Di 7. Jan 2014, 04:25

Quack, ich wünsche dir eine gute Nacht!
Quack, euer Happy!
Benutzeravatar
Happy
 
Beiträge: 70
Registriert: 05.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#12von Freidenker » Di 7. Jan 2014, 04:26

Danke, dir auch!

:ciao:
denkt frei,
euer Freidenker!
Benutzeravatar
Freidenker
 
Beiträge: 96
Registriert: 05.2011
Geschlecht: männlich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#13von ojenny » Di 7. Jan 2014, 15:07

Hi,

ich bin keine Heilpraktikerin.
Mein Freund ist Heilpraktiker und Schmerztherapeut nach Liebscher & Bracht.
Ich habe Ende der 90er mit ihm für die Prüfung gelernt und wir verwenden seitdem Homöopathika ständig. Wir haben mittlerweile eine riesige Hausapotheke - die wir auch oft brauchen.

Wenn wir schwer wiegendere oder immer wieder kehrende Erkrankungen haben, die wir selber nicht kurieren können, fragen wir die frühere Lehrerin von meinem Freund um Hilfe. Sie behandelt uns seit seiner Ausbildungszeit, zuerst nach der Klassischen Methode, seit 7 Jahren nach der Sehgal Methode.
Sie warnt immer eindringlich vor einer zu häufigen Einnahme der Hochpotenzen und rät zu Geduld - womit sie schon mehr als einmal recht hatte.
(Nebenbei: sie behandelt immer nur mit Hochpotenzen - ich selbst verwende sie nur nach Absprache mit ihr oder meinem Freund.)
Wenn mal die Wirkung auf sich warten lässt, unvollständig oder anders eintritt als erwartet, schiebt sie manchmal ein anderes Mittel ergänzend dazwischen.
Sie überblickt da "Schichten", die ich selbst nicht erkennen kann.
Und da mein Freund als Familienmitglied einfach "zu nah dran ist", lassen wir lieber sie von außen draufschauen.

Liebe Grüße,
ojenny :ciao:
ojenny
 
Beiträge: 250
Registriert: 04.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#14von Serafina » Mi 8. Jan 2014, 07:56

Hallo, ihr Lieben!
Ich finde es wirklich super, daß ihr hier im Thread so fleißig postet!

Ich beschäftige mich zwar schon lange mit dem Thema, bin aber trotzdem Laie. Deshalb danke ich euch allen auch für die hilfreichen Tipps!

Pat, deine Auflistung finde ich super, denn so ausführlich hatte ich es noch gar nicht.

Ojenny, ich finde es toll, daß ihr euch nicht scheut, den Rat einer anderen Heilpraktikerin (Ex-Ausbilderin) einzuholen.

Ich kam zur Homöopathie durch eine unserer Ex-Katzen. Sie und ihre Katzenschwester waren 6 Jahre alt, als sie aus katastrophaler Haltung zu uns kamen. Als wir die beiden, gemeinsam mit dem Tierschutz, aus der Wohnung holten, wurde uns von der ehemaligen "Halterin" gesagt: "Die eine lebt nicht mehr lange, die kann nämlich nichts machen!".
Nun, unsere Große hatte echt sehr häufig Bauchkrämpfe und konnte nur schlecht und unregelmäßig Kot absetzen. Letztendlich bekamen wir, durch eine Tierheilpraktikerin, Nux Vomica D6 in die Hände und innerhalb kürzester Zeit, verschwanden die Bauchkrämpfe und die Verdauung klappte fortan wesentlich besser. Nach ca. 6 Monaten waren die Beschwerden "gegessen", das Tier war gesund ... und beide Katzen wurden 15 Jahre alt!

Ich habe bisher nur Niedrigpotenzen genommen. Meistens D6 oder D12, ein paarmal aber auch D30. Habe damit gute Erfahrungen gemacht und warte lieber etwas länger, als daß ich die höher potenzierten Globuli benutze.
Ich glaube auch, daß man Tropfen besser dosieren kann, habe sie auch am Anfang mal genommen, aber der viele Alkohol bekam mir nach ner Weile nicht so gut - ging mir auf den Magen.
Schrecklich finde ich jedoch die LM-Potenzen in Globuli... wenn man eine Dosis von 5 Stück dieser Winzlinge benötigt, kommt prompt gleich die doppelte Menge und mehr rausgerollt!
Zur Dosierung habe ich in diversen Büchern unterschiedliche Meinungen gelesen... die einen sagen: 1 Einzeldosis und dann erstmal die Reaktion darauf (meist 2 Tage) abwarten und die nächste Dosis erst dann verabreichen, wenn die Beschwerden wieder zunehmen. Andere hingegen meinen, daß man gleich 3x5 Globuli pro Tag benötigt und das man bei akuten Fällen auch ruhig alle 2 Std. eine Einzeldosis geben könnte. Habt ihr damit Erfahrung und wie geht ihr damit um?
Freue mich auf eure Antworten!
Liebe Grüsse von Serafina :grin:
Benutzeravatar
Serafina
 
Beiträge: 332
Registriert: 12.2013
Wohnort: Vor den Toren Hamburgs
Geschlecht: weiblich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#15von Freidenker » Do 9. Jan 2014, 09:41

Guten Morgen!

Dass es bei Tieren hilft, ist für mich der Beweis schlechthin, denn bei Tieren kann man ja nicht sagen, dass es Einbildung sei oder eben eingeredet wurde!
Also wer auch immer denkt, es sei eine Form der Glaubenssache, hat sich bitter getäuscht!


Ja, danke, ich bin danach sofort eingeschlafen und der Tag ging auch ganz gut über die Bühne! Am nächsten Abend hatte ich dann keine Schwierigkeiten mehr, einzuschlafen, wäre beim Abendessen schon fast mit dem Kopf in den Teller gefallen! ;)

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag!
denkt frei,
euer Freidenker!
Benutzeravatar
Freidenker
 
Beiträge: 96
Registriert: 05.2011
Geschlecht: männlich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#16von ojenny » Fr 10. Jan 2014, 00:57

Ich denke auch,
wenn es bei Kindern und Tieren hilft, kann wenig EInbildung im Spiel sein.
Besonders dann nicht, wenn sie auch nichts von einer "Behandlung" ahnen.

Meine Tochter war ein verpenntes Baby. Sie schlief, trank, schlief, trank, schlief, schlief, schlief. Nicht mal, wenn sie Hunger hatte weinte sie. Sie schmatzte nur leise im Schlaf.
Mit 5 Wochen spuckte sie plötzlich nach dem Stillen alles im Hohen Bogen aus. Jedes Mal.
Unsere Homöopathin sah Zusammenhänge mit der Geburt per Not-Kaiserschnitt und der PDA, gab ihr ein entsprechendes Mittel und......mein Kind "erwachte"! Sie sah sich mit großen Augen um, hob ihr Köpfchen, war neugierig, ihre Stimme wurde lauter, sie hörte auf zu spucken und ihr Körpertonus erhöhte sich. Innerhalb eines Tages!
Das war wieder eine totale Bestätigung für uns, dass wir richtig liegen mit unseren Ansichten.
Da können Kritiker der Homöopathie noch soviel meckern. ;)

Gruß,
ojenny :ciao:
ojenny
 
Beiträge: 250
Registriert: 04.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#17von Patricia » Fr 10. Jan 2014, 04:02

Hallo ojenny,

das ist ja super, dass sie dadurch wach wurde!!!

Hallo,

in Österreich gilt Homöopathie als rechtlich und wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode.
Allerdings muss man dazu sagen, dass in Österreich Heilpraktiker verboten sind und die homöopathische Behandlung nur Ärzten erlaubt ist.

Dazu ein Auszug von
Dr. Rainer Pallas LL.M. Rechtsanwalt
in Wien

„Oberster Gerichtshof (A) bescheinigt der Homöopathie wissenschaftliche Fundiertheit

Die selbständige Ausübung des ärztlichen Berufes ist gemäß § 3 Abs 1 Ärztegesetz 1998 ausschließlich Ärzten für Allgemeinmedizin und approbierten Ärzten, Tierärzten, sowie Fachärzten vorbehalten. Diese Ausübung des ärztlichen Berufes umfasst gemäß § 2 Abs 2 Ärzte­gesetz 1998 jede auf medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen begründete Tätigkeit, die unmittelbar am Menschen oder mittelbar für den Menschen ausgeführt wird.
(…)
Der Begriff der „medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse“ sei nicht mit dem der Schulmedizin gleichzusetzen. Wissenschaftlich fundiert können auch Methoden sein, die (noch) nicht Eingang in die Schulmedizin gefunden haben, wie die Homöopathie und die Akupunktur.

Mit dieser Begründung stellt der Oberste Gerichtshof unmissverständlich klar, dass er sowohl die Homöopathie als auch die Akupunktur als wissenschaftlich fundierte, medizinische Behandlungsmethode wertet.

Noch im Jahr 1985 nahm der Oberste Sanitätsrat zur Homöopathie dahingehend Stellung, dass nach damaligem Stand der homöopathischen Lehre und der klinischen Überprüfung der homöopathischen Lehre die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln nicht als wissenschaftliche Heilmethode anerkannt werden könne. Auch der Oberste Gerichtshof bezeichnete die Homöopathie im Jahr 1994 (10 Ob S 59/94) noch als Außenseitermethode. Spätestens mit der eingangs zitierten Entscheidung aus dem Jahr 2006 dürfte der Oberste Gerichtshof die Bedeutung der Homöopathie und deren medizinisch-wissenschaftliche Fundiertheit anerkannt haben.
(…)
Die Darstellung des Werdegangs der Homöopathie wird dadurch abgerundet, das bekanntlich auch die Österreichische Ärztekammer die Österreichische Gesellschaft für Homöopathie Medizin zur Durchführung der Grundausbildung „Komplementäre Medizin: Homöopathie“ ermächtigt hat und den Absolventen das ÖÄK-Diplom – „Komplementäre Medizin: Homöopathie“ verleiht.

Zusammengefasst stellt die Homöopathie eine rechtlich wie wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode dar.“

In Österreich, wie gesagt!
Viele Grüße, Pat
Benutzeravatar
Patricia
Forum Admin
 
Beiträge: 489
Registriert: 12.2010
Wohnort: Bochum
Geschlecht: weiblich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#18von Eric » Di 14. Jan 2014, 09:04

In Deutschland ist es schwerer, weil die Krankenkassen zu sehr beteiligt sind. Das ist eine fette Lobby, gegen die man schlecht ankommt.
Auch wenn sich verschiedene Krankenkassen inzwischen „Gesundheitskassen“ nennen, haben sie mit Gesundheit nicht viel zu tun.
Ginge ja auch gar nicht, denn an den Krankheiten der Menschheit kann man viel Profit rausholen!
Viele Grüße, Eric
Eric
 
Beiträge: 62
Registriert: 01.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#19von Freidenker » Di 14. Jan 2014, 11:13

Hallo,

ja, der Profit ist ungeheuer wichtig dabei! :shock:
Aber wie man sieht, war es in Österreich ja auch nicht ganz einfach und dauerte viele Jahre, bis es anerkannt wurde.
denkt frei,
euer Freidenker!
Benutzeravatar
Freidenker
 
Beiträge: 96
Registriert: 05.2011
Geschlecht: männlich

Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#20von ojenny » Di 14. Jan 2014, 11:30

Ich glaube, in Österreich und in der Schweiz herrscht landläufig ein etwas anderes Denken über die Medizin, als hier in Deutschland.
In der Schweiz z.B. gibt es in den Tälern oft noch Heiler, die von der Bevölkerung ganz selbstverständlich genutzt werden. Auch Hebammen sind dort noch öfter bei Hausgeburten dabei und die Pflanzenheilkunde hat ihren festen Platz in der Medizin.

(Hier konnte ich sowas noch nicht feststellen.
Alles, was der Schulmedizin widerspricht oder sie "untergräbt" wird rausgemobbt.)

Vielleicht liegt das dort an der Abgeschiedenheit der Gebirgsregionen - im Winter besonders, aber auch im Sommer sind manche Gegenden schlecht zu erreichen.
Oder es ist einfach eine andere Mentalität. Was meint Ihr?
Gruß,
ojenny :ciao:
ojenny
 
Beiträge: 250
Registriert: 04.2013
Geschlecht: weiblich

Vorherige

Zurück zu "Homöopathie"



cron