Erfahrungen mit der Homöopathie


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Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#1von Serafina » Sa 4. Jan 2014, 21:01

Hi, ihr Alle!
Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit der Homöopathie und habe bisher - bei diversen Krankheiten und kleinen Wehwehchen - nur positive Erfahrungen damit gemacht.
Auch unsere Haustiere, die wir im Laufe der Jahre hatten, kamen durch die kleinen, praktischen Globuli schnell wieder auf die Beine.
Mich würde nun interessieren, ob ihr Erfahrungen mit homöopathischen Medikamenten habt und ob ihr diese als positiv oder negativ bewerten würdet!
Es wäre jedenfalls toll, wenn wir hier mal darüber reden könnten!
:grin: Grüsse von Serafina
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#2von ojenny » Sa 4. Jan 2014, 22:27

Hallo Serafina,
wir verwenden sehr viele Homöopathika, bei unseren Kindern wie auch unseren Katzen.
Hilft bestens!
Mein Partner ist Heilpraktiker und seit seiner Ausbildung Ende der 90er schwören wir drauf.
Ich selber schleppte mal jahrelang eine immer wiederkehrende Kehlkopfentzündung mit mir herum, bis ich mich dann mal einer homöop. Konstitutionsbehandlung (bei einer bekannten Homöopathin) unterzogen habe.... Und siehe da: die Entzündung verschwand für laaaange, lange Zeit (über 10 Jahre).
Wenn hier jemand drauf schwört, dann ich! ;)
Liebe Grüße,
ojenny :ciao:
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#3von Serafina » So 5. Jan 2014, 11:47

Guten Morgen, liebe ojenny! :jc_thankyou: daß du mir geantwortet hast.
Deine positive Einstellung zur Homöopathie, finde ich total toll und mit einem Heilpraktiker als Partner, sitzt du ja sozusagen auch gleich an der richtigen Quelle (smile)!
Durch meinen Beruf, habe ich auch oftmals Probleme mit Kehlkopf und Stimmbändern. Das heißt, ich werde dann schnell mal heiser, habe ein Kratzen om Hals und/oder muß mich ständig räuspern. Da nehme ich dann ca. 8-10 Tage lang Phosphorus D 12 ein und schon ist alles wieder gut.
Meistens hält diese "Kur" viele Monate lang an und ich habe Ruhe.
Seit ca. 15 Jahren ist unsere diesbezügliche Hausapotheke auch immer mehr angewachsen, da wir häufig unterschiedliche Potenzen benötigen.
Ach ja ... und seit über 10 Jahren hat mich keine Hausarztpraxis mehr gesehen! :grin:
Mit welcher Potenz behandelst du deine Katzen?
Dir und deiner Familie ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr!
Liebe Grüsse ... Serafina
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#4von ojenny » So 5. Jan 2014, 22:16

Hi Serafina,

Phosphorus hatte ich auch für meinen Hals. :grin: Aber in einer höheren Potenz.
Zur Selbstbehandlung oder auch zur Akutbehandlung nehme ich immer sicherheitshalber nur niedrige Potenzen, also D6 oder D12. Da kann nichts nach hinten losgehen.
Ansonsten ziehe ich meine Leib-und-Magen-Homöopathin zu Rate.
Von außen hat man doch einen besseren bzw. einen unverstellten BLick drauf.
Selbst ist man doch manchmal betriebsblind. ;)

Gruß,
ojenny :ciao:
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#5von Patricia » Mo 6. Jan 2014, 07:09

Hallo ihr beiden,

zur Akutbehandlung auf körperlicher Basis bist du mit Niedrigpotenzen genau richtig, ojenny!
Nach hinten losgehen kann da aber nichts, außer dass man das falsche Mittel ausgewählt hat und es dann nichts bringt.

Ich habe vor –ups- 20 Jahren eine Heilpraktiker-Ausbildung gemacht, aber nicht ganz zu Ende und auch nicht die Amtsarztprüfung, weil ich damals weiter in der Klinik gearbeitet habe und nicht mehr wirklich Zeit dafür hatte.
War jung und brauchte das Geld!

Ich habe aber mal herausgekramt, was ich von den Potenzierungen noch weiß und es mit einer homöopathischen Homepage abgeglichen, ob es stimmt.
Vorhin habe ich es hier gepostet:
homoopathie-f152/bedeutung-von-niedrig-und-hochpotenzen-t983.html

Was ich jetzt gerade seit November nehme ist Echinicea D6, was gegen Infekte und Erkältungen vorbeugt.
Das Ergebnis: Um mich herum schniefen, fiebern und husten alle – nur ich nicht! :grin:

Seit meinem Autounfall im Oktober, bei dem mir im Stau jemand ungebremst hinten reingeknallt ist und ich zum Glück keine knöchernen Verletzungen habe, nur Schleudertrauma, Prellungen an der Wirbelsäule,
nehme ich Arnika D12.
Das ist das einzige, was hilft.
Diclofenac oder Voltaren-Salbe bringt gar nichts.

Dann nehme ich immer mal eine zeitlang regelmäßig Siicea D6, was ja die homöopathische Form der Kieselerde ist.

Bei Stress und Erschöpfung habe ich immer das Aufbau-Mittel Kalium Phosphoricum D6 hier, was mir auch sehr gut hilft.

Wenn meine Gedanken herumkreisen, ich mich über jemanden oder etwas sehr aufrege und ärgere, nehme ich immer Ignatia.
Welche Potenz kann ich gerade nicht sagen, es ist jedenfalls keine Niedrigpotenz. Aber ich weiß nicht, wo ich es hingetan habe und finde es im Augenblick nicht. Ich brauche es auch gerade nicht.

Dann habe ich noch Jaborandi D6 im Schrank, für
Schilddrüse, Nachtschweiß, Parasympathikus, etc.
Aber mein Kardiologie (Naturheilkunde) mir dann etwas anderes verschrieben, daher nehme ich es gar nicht mehr.
Braucht es jemand? Ist noch bis 2017 haltbar.
Ach so, ich nehme nur Tropfen!
Die kann man besser dosieren und meiner Meinung nach helfen sie schneller als Globuli.
Viele Grüße, Pat
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#6von ojenny » Mo 6. Jan 2014, 15:34

Meines Wissens kommt es dabei auch immer auf die Herangehensweise an.
Nach der Klassischen Homöopathie und der Sehgal Methode sollte man jedes Mittel individuell auf den Patienten abstimmen.
D.h., das Mittel, das Du für Deine Schilddrüse einnimmst, passt beim anderen vielleicht nicht. Oder nicht so 100%ig.

Außerdem bin ich durch eine "Überdosierung" bzw. eine zu lang andauernde Einnahme schonmal in eine sog. "Arzneimittelprüfung" geraten, was in diesem Falle bedeutet, dass man genau die Symptome entwickelt, die das Mittel eig. beseitigen soll.
Das wäre z.B. bei Belladonne stechende Kopfschmerzen, Schwindel und Licht empfindliche Augen.
(Mein Sohn hat mal alle Coffeaglobuli aufgegessen und war danach stundenlang total aufgekratzt.)

Deswegen: niedrige Potenzen und eine begrenzte Einnahmezeit. Besser is das. ;)

Gruß,
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#7von ojenny » Mo 6. Jan 2014, 20:20

Also, es ist so:
Coffea (Kaffee) in homöopath. Aufbereitung wird gegen Unruhe verabreicht. (Unruhe, die der Unruhe nach übermäßigem Kaffeegenuss gleichkommt.) Futtere ich einen Haufen Coffeaglobuli entwickele ich diese Symptome, die ich vorher nicht hatte, aber erst recht. Das ist dann die Arzeneimittelprüfung, von der ich schrieb.
Habe ich eine innere Unruhe, nehme ich ein paar Globuli z.B. D6 oder D12 und warte ab, was passiert. Meist helfen sie recht schnell. Habe ich aber keine Geduld und "werfe noch ein paar Mal nach", können sich die Symptome verschlimmern.
Und das hat mein Sohnemann eindeutig bewiesen. (Schlaflose Nacht :shock: .....)

Man kann nicht pauschal sagen, dass niedrige Potenzen nur auf körperlicher Ebene wirken.
Auch kommt es dabei auf das Mittel an.
Die klassische Hom. orientiert sich z.B. sehr an körperlichen Beschwerden und der gesamten Krankheits- oder Lebensgeschichte und verwendet andere Mittel, als die Sehgalmethode, die sich an psychischen und charakterlichen Besonderheiten des Patienten orientiert und z.B. häufig Nachtschattengewächse anwendet.


Liebe Grüße,
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#8von Freidenker » Di 7. Jan 2014, 04:17

@Guten Abend an euch alle!

Was Homöopathie betrifft, gehen die Meinungen da auseinander.
Es kommt auf die jeweiligen Homöopathen und deren Erfahrungswerte an.
Jeder Homöopath hat andere Erfahrungen mit Potenzen und deren Mitteln und auch der Verabreichung dessen.

Selbst bei akuten körperlichen Beschwerden reicht die empfohlene Bandbreit der Potenzen von D3 bis C200.
Im akuten Fall bei Zeitintervallen der Gaben zwischen 5 und 15 Minuten. Oder 1 bis 3 Gaben am Tag.
Bei langfristigen Beschwerden hat ein Homöopath mit einer einzigen Gabe gute Erfahrung, der nächste mit einer Gabe pro Tag oder einer pro Monat.
Oder immer eine Gabe je nach aktuellem Zustand und Bedarf.
Und jeder Experte schwört auf seine guten Erfahrungen.

Es gibt allerding trotz der verschiedenen Erfahrungswerte Übereinstimmungen, wobei eine grundsätzliche Übereinstimmung wäre, dass die niedrige D-Potenzen
körperlich wirken und die Potenzen ab C den seelischen Bereich mit einbeziehen.
Da gibt es auch bei allen unterschiedlichen Erfahrungen der Homöopathen weder Wenn noch Aber.

Deine Vorsicht mit den Mitteln betreffend, ojenny, also zur Sicherheit nur niedrige Potenzen einzunehmen, ist es so, dass es in Deutschland die überwiegende Sichtweise von Patienten ist.

In Deutschland tendiert man nämlich dazu, bei körperliche Beschwerden lieber niedrige Potenzen zu nehmen (D6 bis D12).
In dieser kaum potenzierten Größe ist das Mittel der Urtinktur noch belegbar vorhanden, während es bei Hochpotenzen nur noch um feinstoffliche, kaum belegbare Spuren geht.
Daher glaubt man vor allem in Deutschland, dass es bei Beschwerden am ehesten wirken müsste.
Das liegt daran, dass wir Deutsche es doch gerne messen möchten und so vermeintlich meinen, es einschätzen zu können.
Oder auch, dass man letztendlich nicht wirklich an die feinstoffliche Wirkung glaubt, bzw. dieser nicht vertraut.


In England, Amerika und auch in Indien, wo die Homöopathie wesentlich stärker als in Deutschland verbreitet ist, verwendet man auch in Akutfällen interessanterweise mit großem Erfolg wesentlich höhere Potenzen wie beispielsweise C30, C200 und C1000 oder LM3 bis LM120.

Hahnemann, der Begründer und Entwickler des homöopathischen Systems selber jedoch riet ausdrücklich zu höheren Potenzen.

Er vermerkte gegen Ende seines Lebens wörtlich:
„ bei LM-potenzen ich nach vielen mühsamen Versuchen und Gegen-Versuchen diese als die kräftigsten und zugleich mildest wirkenden, d.i. als die vollkommensten befunden habe"
und dass
"das Materielle der Arznei sich bei jedem Dynamisations-Grade um 50,000 mal verringert und dennoch unglaublich an Kräftigkeit zunimmt. "

Die hohe LM-Potenz (auch Q-Potenzen genannt) war Hahnemanns Ergebnis einer 50 Jahre langen Forschung.
Die C-Potenzierung wurde durch das LM-System ersetzt, weil es kräftiger und doch sanfter als die C-Potenz war.
Er war sich nach unzähligen Test, Versuchen und auch Selbstversuchen sicher, die perfekteste Potenz für eine „rasche, sanfte und dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit“ gefunden zu haben.

Wenn man also spezifische körperbezogene Wirkungen erzielen möchte, könnte man natürlich niedrige Potenzen wählen, beispielsweise die Urtinktur bis D12 oder C12.
Diese wirken aber nicht so tiefgreifend und müssen daher öfter wiederholt und eventuell stärker dosiert werden.

Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass diese niedrigen Potenzen bei akuten Erkrankungen den Verlauf zwar abmildern, aber nicht verkürzen, bzw, schnell heilen.
Die höheren Potenzen dagegen, vor allem ab C200, wirken sehr schnell.
Sie bringen oft in wenigen Stunden eine Erleichterung und können den Verlauf der Krankheit erheblich verkürzen und somit also schneller heilen.
denkt frei,
euer Freidenker!
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#9von Happy » Di 7. Jan 2014, 04:25

Quack, Freidenker!


Quack, dass nenn ich mal Recherche, was du da alles geschrieben hast. :top:
Oder bist du Heilpraktiker?

Du bist aber auch lange auf, quack!
Quack, euer Happy!
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Re: Erfahrungen mit der Homöopathie

Beitrag#10von Freidenker » Di 7. Jan 2014, 04:25

Hallo Happy,

du hast es gut erkannt, es ist auf meine Recherchen zurückzuführen.
Ich bin kein Homöopath!

Bin in der Tat heute lange auf, bin beruflich unterwegs, bin im Hotelbett und kann nicht gut einschlafen.
Aber nachdem ich jetzt so viel getippt habe, werde ich doch wohl hoffentlich gleich schlafen können. Morgen um 6:50 geht der Wecker...
denkt frei,
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