Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere Leben

Mehrere Erdenleben-Wiedergeburt-Seelenverwandtschaft

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Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere Leben

Beitragvon Lydia1 » Sa 24. Mär 2012, 15:37

Haben wir schon einmal gelebt?
Rückführungen in frühere Leben
Wer möchte das nicht gerne Rückführung in frühere Leben.
Natürlich ist eine Rückführung möglich.
Sehr labile Personen sollten dies allerdings lieber sein lassen.
Denn sie können in ihrer Rückführung Dinge erleben sie sie vielleicht erschrecken aus früheren Leben.
Wenn sie sich zu einer Rückführung entschliessen dann sollte es schon geschultes Personal sein bitte nicht aus dem Net denn viele geben vor Rückführungen zu machen oder gemacht zu haben aber ob das dann auch so ist ist hier die Frage.Auf keinen Fall sollte eine Rückführung alleine durchgeführt werden ebenso nicht mit irgend welchen fragwürdigen CDs die es in Katalogen zu bestellen gibt mit denen man sich in Trance versetzten kann. Die kann fatale Folgen haben für den Rest ihres Lebens.
Wenn eine Rückführung nicht funktioniert dann sollten sie es lieber sein lassen also nichts erzwingen.
Nicht bei jedem funktioniert es wenn dies nicht planbedingt ist Einblick in frühere Leben zu bekommen.

Einblicke in frühere Inkarnationen erhalten wir oft im Traum wenn wir von Menschen träumen die uns fremd erscheinen oder aus sehr altertümlicher Zeit Kleidung tragen.
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Ghostrider XI » Sa 7. Apr 2012, 02:40

Hallo Lydia,

was genau bedeutet „geschultes Personal“?
Und wie funktioniert so eine Rückführung eigentlich?
Und was sind in diesem Bereich labile Personen? Woher erkennt man sie VORHER?

Du siehst, ich habe einige Fragen zu deinem Beitrag! Freu mich auf deine Ansichten!
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Patricia » Sa 7. Apr 2012, 04:11

Hallo,

ich habe eine Reinkarnations-Reise bei einem Vortrag in einem Saal mit vielen anderen Menschen erlebt – sofern man es so nennen kann:


Ich war ca. 18 oder 19, da begleitete ich zwei Freundinnen zu einem Vortrag über Reinkarnation.
Mich hat dieser Vortrag nicht die Bohne interessiert, weil ich dachte, dass ich mir so einen Quatsch gar nicht anhören bräuchte, denn ich glaubte sowieso daran.
Nicht nur das, ich war mir sogar ganz sicher, dass ich vorher schon mal gelebt hatte und meinte sogar auch zu wissen, wo und wie.
Das hat sich Jahre später dann auch tatsächlich bestätigt, aber davon wollte ich jetzt gar nicht schreiben.
Jedenfalls zogen wir also los zu diesem Vortrag,
auf dem ich mich in der ersten Zeit – gefühlte Jahre – unendlich langweilte.

Der Redner war mir nicht sympathisch, seine Stimme mochte ich nicht und alles in allem fand ich es grottenlangweilig.
Der große Saal war proppenvoll, es waren bestimmt an die 200 Leute da, wenn nicht noch mehr.
Vor Langeweile sah ich mir die Hinterköpfe der anderen an, die in den Reihen vor mir saßen.
Ich zählte die Sitzplätze und Reihen, zählte die Fenster und dann fiel mein Blick nach oben auf die Kronleuchter. Die zählte ich dann auch gleich mal.

Mir fiel auf, dass die Ergebnisse meiner Zählungen immer aus geraden Zahlen bestand. Es gab 8 Fenster, vor mir waren 6 Stuhlreihen zu je 24 Sitzen, 12 auf der rechten Seite des Mittelganges und 12 auf der Linken.
Wie viel Kronleuchter dort hingen weiß ich jetzt wirklich nicht mehr, aber es war eine gerade Zahl.

Der Vortrag des Redners plätscherte Blablabla an mir vorbei und ich hörte gar nicht richtig zu.
Plötzlich, ich war noch mitten beim Gegenstände-zählen, hörte ich den Redner sagen:
„So, meine verehrten Damen und Herren, und jetzt machen wir mal, wie versprochen, eine kleine Reise in ihre Vergangenheit! Lehnen Sie sich bitte auf Ihren Stühlen zurück und entspannen Sie sich.“

Es wurden Stühle gerückt und Kragen gelockert, ich sah es mir an und dachte:
„Ach, daher ist es hier so voll! Hier wurde ihnen allen eine Reise in ihre Vergangenheit versprochen!“,
und ich musste darüber kichern, wie viel Geld die Leute für so einen Quatsch ausgeben. Ich war ja eingeladen, bin eigentlich nur aus Höflichkeit meinen Freundinnen gegenüber mitgekommen.
Dann nahm ich mir wieder die Vorhänge vor, die links und rechts neben den Fenstern hingen und die ich noch gar nicht gezählt hatte.
Na gut, 8 Fenster, dann werden es 16 Vorhänge sein, aber egal, sie wurden auch noch gezählt.
Währenddessen zählte der Redner vorne auch.
Ich sah mich um, um zu sehen, ob die Leute ihre Augen geschlossen oder geöffnet hatten.
Einige hielten ihre Augen geschlossen und sahen ganz verzückt und hochkonzentriert aus und andere hatten ihre Augen geöffnet und sahen auf den Redner.
Mein Blick fiel wieder auf die Vorhänge und auf einmal ging ich eine Treppe hinab.
Unten angekommen stand ich in einem langen Flur.
Ich hörte die Stimme des Redners, der sagte, dass auf jeder Tür Jahreszahlen stehen und wir einfach irgendeine Tür öffnen können.
Dies sei dann das Jahr, in dem wir vorher gelebt hätten.
Ich ging den Flur etwas weiter und öffnete wahllos eine der Türen.
Ohne vorher auf die Jahreszahl zu sehen. :oops:

Plötzlich stand ich auf einer Straße, auf großen Kopfsteinpflaster.
Vor mir stand eine Kutsche, in die gerade ein Mann und ein Junge stieg, im Begriff, dann loszufahren. Ich stand in einem langen Kleid daneben und irgendwie war ich erleichtert und traurig zugleich.
Und es stank! Es stank ungeheuerlich nach Pferdeäpfeln.
Dann fuhr die Kutsche los, ich stand da und fühlte mich einsam, traurig, erleichtert… ein absolutes Gefühlsdurcheinander.
Dann drehte ich mich um und ging eine Treppe zu einem großen Haus hoch.
Drinnen angekommen lief ich durch eine große Diele und von dort aus nahm ich eine weitere Treppe, die nach oben führte.
Oben angekommen ging ich in ein Schlafzimmer und setzte mich an einen Frisiertisch.
Er war weiß und der Stuhl davor hatte rote Polster und Armlehnen.
Ich saß vor dem Spiegel, betrachtete mich, sah mir selber in die Augen, versuchte meine Gefühle zu sortieren und wusste, dass in einer Fensternische ein Mann stand und heraus sah.
Dann wandte sich der Mann um, kam zu mir, blieb hinter mir stehen und sagte etwas.
Ich hörte die Stimme des Redners, der sagte, wir sollen jetzt die Türe wieder schließen und die Treppe wieder hochgehen.
Er zählte dabei.
Ich kam wieder zu mir und hatte immer noch diesen Gestank von den Pferdeäpfeln in der Nase.
Dieser Gestank war echt unglaublich und ich sah irritiert zu meinen Freundinnen und fragte sie, ob sie das auch riechen würden. Sie schüttelten ihre Köpfe.
Dann war der Vortrag zu ende, alles strömte zur Garderobe und nach draußen und ich verlor kurz in dem Gedränge meine Freundinnen.
Aber ich war eh wie betäubt von diesen Erlebnissen.
Ich habe nicht ein Bild davon vergessen, könnte alles aufmalen, die Straße, die Kutsche, das Haus, die Treppe, den Frisiertisch.
Nur nicht das, was ich im Spiegel sah und den Mann nicht, der am Fenster stand und dann zu mir kam.
Ich habe nie mit jemanden darüber gesprochen, aber ich habe dieses Erlebnis ganz tief in mir verwahrt.

Das war also meine erste Rückführung.

Viele Jahre später ereignete sich etwas, was mich nochmal geradezu umhaute, was exakt mit dieser Situation zu tun hat.
Aber davon schreibe ich ein andermal, jetzt werde ich langsam müde. Ist ja auch schon nach 5 Uhr morgens!
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Eric » Sa 7. Apr 2012, 22:09

Die Erzählung von Pat sehr spannend. Und so gut beschrieben, dass ich mir als Leser alles gut vorstellen kann.
Fraglich für mich, was nun daran gefährlich sein soll und warum da labile Leute nicht teilnehmen sollten.
Aber noch mehr frage ich mich, was dann noch folgte… Jahre später…
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Patricia » So 8. Apr 2012, 14:04

Freut mich, dass es dich interessiert, Eric!

:thanks-schilder:

Auf das andere von dir angesprochene Thema gehe ich im Support ausführlich ein.
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Blue » Mi 11. Apr 2012, 15:44

Mich auch!


Erstmal: War ja klar, dass du da trotzdem so empfänglich für bist! Ich kann mir richtig vorstellen, wie gelangweilt du warst und kaum hingehört hast. Und plötzlich stehst du in einem früheren Leben von dir!
Ich würde gerne wissen, wie du dich genau dabei gefühlt hast. Hattest du es als selbstverständlich angenommen oder war es für dich etwas Besonderes?

Und @ Lydia, hast du sowas auch schonmal gemacht?
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Lydia1 » Mi 11. Apr 2012, 15:54

@Blue
Nein ich habe es noch nicht gemacht bzw. es kam nie dazu.
Ich hatte mal ne Rückführungsanleitung gesendet bekommen auf Mail von einem Admin in dem Jenseitsforum wo ich damals angemeldet war. Er hat das selbst aufgenommen. Ja und immer wenn ich anfangen wollte dann hab ich wieder ausgemacht. Irgendwas in mir sagte immer nein also mein Gefühl. Ja dann hab ichs auch sein lassen aussrerdem hatte Angst denn ich war allein zu hause dacht da versetzt man sich ja in Trance usw.. was wenn ich drauf hängen bleib oder so :roll: :sternies.009:
Und ich weiss ja das man das nicht allein machen soll.
Ach ja wo steht dann das im Suport wo issn der ich finds nicht.
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Blue » Mi 11. Apr 2012, 16:00

Oh nein, wenn du ein ablehnendes Gefühl dazu hast, dann ist es gut, dass du auf dein Gefühl gehört hast!
Auch wenn nichts weiter passieren könnte, als sich unwohl zu fühlen, dass soll nicht sein! Man soll sich bei allem was man macht wohl fühlen dabei!
Ich glaube, alleine würde ich es auch nicht machen!
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Lydia1 » Mi 11. Apr 2012, 16:09

@Blue
Ich denk mal es sollte nicht sein das ich Einblick in mein früheres Leben bekomme denn sonst hätte ichs ja sicher getan oder?
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Re: Habe wir schon einmal gelebt? Rückführungen in frühere L

Beitragvon Patricia » Fr 13. Apr 2012, 01:53

Hallo,

Blue hat geschrieben:Ich würde gerne wissen, wie du dich genau dabei gefühlt hast. Hattest du es als selbstverständlich angenommen oder war es für dich etwas Besonderes?


Ich hatte gar keine Zeit, darüber nachzudenken, ich zählte gerade was im Raum und ging auf einmal diese Treppe herunter.
Als ich dann sah, wie diese Kutsche abfuhr, fühlte ich diese Traurigkeit und gleichzeitige Erleichterung in mir.
Ich war genau in dieser Zeit, roch auch diese Pferdeäpfel auf der Straße.
Hinterher, als es vorbei war, war ich eher irritiert. Auch, weil ich den Gestank noch in der Nase hatte und wegen der Gefühle, die ich da hatte.
Mir war klar, dass es wohl ein wichtiger Moment in diesem andern Leben war, der mir da gezeigt wurde.
Es ging um Abschied, Verlust und gleichzeitig eine Erleichterung darüber.
Habe mir viel Gedanken gemacht, worum genau es da ging.
War der Mann, der in die Kutsche stieg, mein Liebhaber und der Mann oben im Schlafzimmer mein Ehemann?
Oder umgekehrt, hat mich mein Ehemann verlassen?
Aber wurde in dieser Zeit nicht eher die Frau „verjagt“, ging sie nicht eher in ihr Elternhaus zurück, wenn ihr Ehe kaputt war?
Jedenfalls bedeutete mir dieser Mann, der in die Kutsche stieg, sehr viel, daran erinnere ich mich.
Auch dieser jüngere Mann – ob es mein Sohn war?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht haben sie mich auch gar nicht verlassen in diesem Sinne, vielleicht fuhren sie in einen Krieg?
Ich war mir in dem Augenblick bewusst, dass ich sie entweder nie wieder sehe oder sehr lange Zeit nie wieder sehe. Aber das waren die Gefühle von damals.
Reisen mit Kutschen waren sehr beschwerlich und langwierig. Für solche Strecken, die wie heutzutage mit dem Auto in einigen Stunden zurücklegen (z.B. München – Berlin) brauchten sie damals mit der Kutsche ja mehrere Tage. Vielleicht fuhren sie also auch nur irgendwohin und es war nichts als meine Besorgnis und Angst, dass ich sie nie wiedersähe?
Großes Fragezeichen.

Und wer war der andere Mann oben im Schlafzimmer, der aus dem Fenster sah? Und diese Abschiedsszene wohl mitangesehen hat.
Zwei Männer? Von dem einen verabschiede ich mich mit Traurigkeit und der andere steht oben im Schlafzimmer?
Und da war ja auch das Gefühl der Erleichterung dabei.
Wieder großes Fragezeichen.

Dann geschah vor einigen Jahren etwas.
Ich lernte im Internet in einer Community für Administratoren einen anderen Admin von einem anderen Forum kennen.
Und zwar schrieb ich einen Text dort und daraufhin schrieben viele.
Hinter mehreren folgenden Beiträgen stand ein Satz, der bei mir irgendwie Kribbeln verursachte.
Bei den anderen Beiträgen hatte ich das nicht.
Dieser Satz war einfach nur für mich, eigentlich belanglos, aber er traf mich.
Als ich dort wieder schrieb, standen dort bereits wieder mehrere Beiträge von anderen. Ich richtete meinen Beitrag an denjenigen, der mir vorher den Satz geschrieben hatte.
Er hatte etwas nettes geschrieben und ich antwortete nur: „Wie lieb von dir“ oder so ähnlich. So kamen wir ins Gespräch, bzw. ins „schreiben“.
Wir tauschten uns über unsere Foren aus, die Technik und all den Schnickschnack und auf einmal schrieb er mir, er habe das Gefühl, mich zu kennen.
Und jetzt kommt´s:
Er hätte ein Bild vor sich, wenn er an mich denkt. Und in diesem Bild säße ich in einem Schlafzimmer an einem Frisiertisch und er würde am Fenster stehen und raussehen.
Und draußen auf der Straße mit Kopfsteinpflaster würden Pferdekutschen fahren.

Ich saß hier alleine am PC und es stellten sich an meinen Armen alle Härchen auf.
Ich war komplett platt.
Fragte nur fassungslos: „Wer bist du?“

Das versuchten wir dann gemeinsam herauszufinden, nachdem ich ihm von meiner kurzen Reinkarnations-Reise bei diesem langweiligen Vortrag geschrieben hatte.

Wir haben es bis heute nicht herausgefunden.

Was wir wissen, ist, dass wir früher in einem unsere Leben etwas tiefes und bedeutendes miteinander zu tun hatten.
Aber in welcher Zusammenstellung, in welcher Form; was war davor, was geschah danach, wie ging es weiter – ist absolut aus unserem Gedächtnis gelöscht.
Ich habe auch kaum etwas „sehen“ können, kann nur mit den Bildern arbeiten, die ich aus dieser Reise mitbrachte.
Was ich noch weiß ist, dass es nicht mein früheres Leben vor diesem war.
Es muss schon länger her sein.
In meinem letzten Leben bin ich Anfang der 50-ger Jahre gestorben,
aber darum ging es in der Reise bei diesem Vortrag nicht und darin kam dieser Mann auch nicht vor.

***

Allgemein möchte ich noch dazu sagen,
dass man durchaus solche Reinkarnations-Reisen machen kann, man kann bestimmt auch weitere „Fachleute“ hinzuziehen, die die Geheimnisse darüber lüften und Fragen beantworten können.
Nur eins ist wichtig:
Man darf sich niemals so in diese Sache hineinsteigern, dass man sein jetziges Leben aus den Augen verliert.
Nie den Boden unter den Füßen verlieren!

Wir sind jetzt hier, um in unserem Hier und Jetzt zu leben.
Das ist schwer genug. Leben ist nicht immer einfach.
Wir sollten uns hier und jetzt auf das konzentrieren, was wir hier und jetzt haben und erleben.
Wir sind hier, um hier zu leben und hier unsere weiteren Erfahrungen zu machen und auch, nicht zu vergessen:
Um hier und jetzt Gutes zu tun!
Das ist das, was jetzt für uns zählt, nicht das, was wir in früheren Leben mal getan und gelassen haben.

Wenn wir uns mit dem festen Boden unter den Füßen dafür interessieren, wie wir früher gelebt haben, dann sollte so etwas nur als eine Art „Hobby“ sein, mit dem man sich nebenbei gerne mal beschäftigt, finde ich.
Es ist dann nur, weil wir uns mit unserem Gehirn für das Früher interessieren,
aber wirklich erforderlich für unser jetziges Leben und unsere jetzige Zukunft ist es nicht.

Wenn es so sein sollte, dass wir alles aus unseren vorigen Lebenswegen wissen müssten,
um unser Leben jetzt hier leben zu können,
dann wüssten wir es!
Aber es scheint so geplant/vorgesehen zu sein, dass wir bei unserer Geburt mit unserem Gehirn jedesmal neu anfangen und Erinnerungen aus vorigen Leben für uns nicht spontan greifbar sind.

In unserer Seelen sind all unsere Leben und Erfahrungen „gespeichert“.
Unser Gehirn ist erst bei der Geburt geboren und hat sich altersentsprechend entwickelt. Also das bedeutet, dass in unserem Gehirn diese Erinnerungen nicht zu finden sind.
Man kann eventuell durch verschiedene Techniken wie Trance etc. versuchen, diese Erinnerungen aus der Seele zu fischen, ich sage „eventuell“, weil es nicht immer klappt.
Bei diesem Vortrag hat der Redner sein ganzes Publikum in Trance versetzen wollen, bei mir hat es geklappt und ich stieg diese Treppe hinab, aber bei vielen hat es nicht geklappt und sie haben nichts wahrgenommen. Ich war ja mit zwei Freundinnen da, bei einer hat es auch geklappt und sie kam mit Bildern und Gefühlen wieder hoch und bei meiner anderen Freundin war nichts.

@ Lydia, wenn du das Gefühl hast, dich besser nicht in Trance versetzen zu lassen, dann stimmt dieses Gefühl jetzt und hier für dich.
Unsere Gefühle sind unsere inneren „Wegweiser“, glaube ich.
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