Psychiater Tucker forscht Kinderberichte über frühere Leben

Mehrere Erdenleben-Wiedergeburt-Seelenverwandtschaft

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Psychiater Tucker forscht Kinderberichte über frühere Leben

Beitrag#1von Patricia » Sa 22. Feb 2014, 00:46

Beweise für Reinkarnation? Der Psychiater Jim Tucker erforscht Kinderberichte über frühere Leben
Aus grenzwissenschaft-aktuell

Charlottesville (USA) - Seit 15 Jahren erforscht Jim B. Tucker als einziger akademischer Wissenschaftler weltweit Berichte von Kindern über frühere Leben. Jetzt hat Tucker in einem neuen Buch ausgewählte Fälle aus den USA zusammengetragen und präsentiert darin seine eigene Hypothese zur den wissenschaftlichen Aspekten, die hinter dem Phänomen der Reinkarnation stecken könnten.

(…)In anderen Fällen, wie etwa der von Ryan, ist die logischste wissenschaftliche Erklärung laut Tucker ebenso einfach wie verwunderlich:
"Irgendwie erinnert sich das Kind an die Erinnerungen eines anderen Lebens."

(…)

Etwa 70 Prozent der betroffenen Kinder berichten davon, dass sie (in ihrem früheren Leben) einen gewaltvollen oder unerwarteten Tod gestorben seien. Etwa Dreiviertel dieser Fälle wird von Jungen erinnert. Das entspricht fast genau dem Verhältnis an Männern mit unnatürlicher Todesursache in der normalen Population.

Zwar werden in Ländern, in denen Reinkarnation Teil der religiösen Kultur ist, mehr entsprechende Fälle berichtet, doch gibt es laut Tucker keine Übereinstimmung der Stärke der Fälle mit dem Glauben der betroffenen Familien an Reinkarnation selbst.

Eines von fünf Kindern, die über ein früheres Leben berichten, wissen darüber hinaus auch von der Übergangszeit zwischen den Leben - also zwischen Tod und Geburt - zu erzählen. Allerdings finden sich in diesen Berichten kaum Übereinstimmungen darüber, wie dieser Übergang erlebt wird. Einige der Kinder behaupteten, dass sie in "Gottes Haus" waren, während andre erklärten, dass sie am Ort ihres Todes gewartet hätten, bevor sie in ihre (neue) Mutter "hineingegangen" seien.

In jenen Fällen, in denen die Geschichte der Kinder einem anderen Individuum zugeschrieben werden konnte, betrug die Dauer dieser Übergangszeit meist in etwa 16 Monate.

Weitere Untersuchungen durch Tucker und andere haben gezeigt, dass die betroffenen Kinder grundsätzlich über einen überdurchschnittlich hohen IQ verfügen aber keine überdurchschnittlich gesteigerten mentalen oder Verhaltensstörungen aufweisen. Keines der untersuchten Kinder schien sich durch die beschriebenen Schilderungen von einer schmerzhaften Familiensituation befreien oder dieser entfliehen zu wollen.

Etwa 20 Prozent der untersuchten Kinder weisen narbenartige Geburtsmale oder sogar ungewöhnliche Missbildungen auf, die jenen Malen oder Wunden gleichen, wie sie die Person, an deren Leben sich die Kinder erinnern, kurz vor oder während ihres Todes erlitten hatten.

Die meisten derartigen Behauptungen von Kindern nehmen rund um das Erreichen des 6. Lebensjahres wieder ab, was in etwa dem Zeitpunkt entspricht, in dem - so Tucker - sich das Kindergehirn auf eine neue Entwicklungsphase vorbereitet.

Trotz der überweltlichen Natur ihrer Erzählungen, zeigte nahezu keines der untersuchten und dokumentierten Kinder sonstige Anzeichen für eine besondere "übernatürliche" Begabung oder "Erleuchtung", so Tucker:
"Ich habe den Eindruck, dass obwohl einige Kinder philosophische Bemerkungen machen, die meisten einfach nur ganz normale Kinder sind. (...) Man könnte das vielleicht mit der Situation vergleichen, dass ein Kind an seinem ersten Schultag nicht wirklich klüger ist als an seinem letzten Tag im Kindergarten."

(…)

Wie genau das Bewusstsein oder zumindest die Erinnerungen von einer Person auf einer andere übergehen könnten, bleibt jedoch immer noch ein Rätsel. Tucker aber glaubt, dass die Antwort möglicherweise in den Grundlagen der Quantenphysik zu finden ist: Wissenschaftler wissen schon lange, dass Materie wie Elektronen und Protonen Ereignisse erzeugen, wenn sie beobachtet werden. Ein vereinfachtes Beispiel stellt der sogenannte Doppelspaltexperiment dar: Lässt man Licht durch eine Blende mit zwei schmalen Spalten treten, hinter der eine photoreaktive Platte platziert ist, und beobachtet diesen Vorgang nicht, so tritt das Licht durch beiden Spalten. Wird der Vorgang jedoch beobachtet, so fällt das Licht - das zeigt die Platte - nur durch einen der beiden Schlitze. Das Verhalten des Lichts, der Lichtteilchen, ändert sich also obwohl der einzige Unterschied darin liegt, dass der Vorgang beobachtet wurde.

Tatsächlich drehen sich um dieses Experiment und seine Ergebnisse ebenso heftige wie kontroverse Debatten. Tucker jedoch glaubt - ähnlich wie dies der Begründer der Quantenphysik, Max Planck, tat - dass die physische Welt von nicht-physischen Bewusstsein beeinflusst werden kann, ja möglicherweise sogar aus diesem hervorging.

Träfe dies zu, so würde das Bewusstsein kein Hirn benötigen, um zu existieren. Für Tucker gibt es demnach auch keinen Grund anzunehmen, dass mit dem Absterben eines Gehirns auch das bzw. dessen Bewusstsein endet:
"Es ist durchaus vorstellbar, dass sich das Bewusstsein in einem neuen Leben ausdrückt."


Vollständigen Artikel und die interessante Geschichte von Ryan, der sich an sein Vorleben erinnert, findet ihr hier:
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Wie denkt ihr denn darüber?
Viele Grüße, Pat
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Re: Psychiater Tucker forscht Kinderberichte über frühere Leben

Beitrag#2von Otherworld-Fan » Sa 1. Mär 2014, 22:25

Hallo,

hierbei handelt es sich um einen äußerst interessanten Bericht!

Wobei mir dieser Zeitraum der Übergangszeit von ca. 16 Monaten zu denken gibt. Zumal es in Jenseits weder unsere Zeit noch unser Zeitgefühl gibt.
Viele Grüße,
euer Fan der Otherworld!
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Re: Psychiater Tucker forscht Kinderberichte über frühere Leben

Beitrag#3von Parafreak » Sa 1. Mär 2014, 22:56

Hi, und wenn doch? Ich meine, wir sagen das so, als ob man es genau wüsste. Aber vielleicht ist es so, dass man doch ein Zeitgefühl hat, wenn man tot ist. Oder es eben mit dem Zeitgefühl im Diesseits vergleichen kann.
Also nur mal so daherüberlegt. Aber anderseits frage ich mich genauso wie du, ob das sein kann. Also wenn sich jemand an sein früheres, also voriges Leben erinnert, z.B. über eine Reinkarnations-Reise oder Hypnose oder so, dann ist es ja wohl nicht immer so, dass das Vorleben 16 Monate vor der Geburt jetzt beendet war.
** Ich hasse es, wenn in Horrorfilmen immer einer fragt: „Hallo? Ist das jemand?" Als würde der Geist antworten: „Ja, hallo, ich bin in der Küche, willst´n Sandwich?“
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