Unsere lieben Tiere


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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#21von ojenny » Fr 10. Okt 2014, 17:02

Bild

DAS finde ich richtig SCHÖN!

Eure
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#22von Parafreak » Fr 10. Okt 2014, 23:01

Hi, ne, so wie der aussieht, hat der schon lange keinen Schnee mehr gehabt, ich bin total gegen Zoo´s, wenn du mich fragst. Einem Polarbären Schnee zum Geburtstag schenken, dass kann auch nur einfältigen Menschen einfallen. Der braucht das doch immer!!
** Ich hasse es, wenn in Horrorfilmen immer einer fragt: „Hallo? Ist das jemand?" Als würde der Geist antworten: „Ja, hallo, ich bin in der Küche, willst´n Sandwich?“
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#23von ojenny » Fr 10. Okt 2014, 23:04

Natürlich braucht er das immer.
Das, was Tiere wirklich brauchen, gibt es nicht in Zoos.

Trotzdem finde ich seine Geste richtig herzerwärmend.
Vielleicht haben sie dabei auch gemerkt, wie sehr er eine natürliche Umgebung vermisst?

Gruß,
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#24von Parafreak » Fr 10. Okt 2014, 23:51

Hi, bleibt zu hoffen, dass auch die das irgendwann man merken!
** Ich hasse es, wenn in Horrorfilmen immer einer fragt: „Hallo? Ist das jemand?" Als würde der Geist antworten: „Ja, hallo, ich bin in der Küche, willst´n Sandwich?“
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#25von ojenny » Sa 11. Okt 2014, 01:00

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gruß,
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#26von Serafina » Mo 13. Okt 2014, 17:09

Der Arme ... eingepfercht im Zoo und dann noch im heißen Californien und das als Polarbär ... ich find's schlimm! Aber das Bild berührt mich!
Ich mag keine Zoos und ich mag auch keinen Tier-Zirkus, muß aber zugeben, daß der Hamburger Tierpark sich zu Gunsten der Tiere, immer mehr vergrößert hat. Dort werden die Tiere relativ artgerecht gehalten ... Die Betonung liegt auf "relativ"!

Viele Grüße von Serafina :ball.eyes228:
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#27von Patricia » So 19. Okt 2014, 00:50

Hallo ihr,

ich mag Zoos auch nicht.
Obwohl sie da ja sicher sind, also nicht von dem nächstgrößeren Tier gejagt und gefressen werden.

Aber apropos jagen und fressen:
Bei mir spielen sich gerade Dramen ab!

Ich habe Knütchens Freundin für eine Woche.
Ihre Mama ist im Urlaub.
Sie ist die Mieterin von meinen Freunden und hat sich ebenfalls einen kleinen weißen Hund angeschafft, nachdem sie vom Knütchen so begeistert war.
Es ist ein kleines weißes Mädchen, aber kein Malteser.
Knütchen und sie kennen sich schon und haben immer wunderbar zusammen gespielt. Also sie noch kleiner war…
Schrieb ich gerade „Freundin“? Muss korrigieren: Ex-Freundin!

Ich breitete gestern, an ihrem ersten Abend bei uns, ihre Decke vor meinem Bett aus, Knütchen schnüffelte daran und da passierte es:
Sie knurrte und schnappte nach ihm.
Knütchen nahm Reißaus und kam davon. Aber geheuer war ihm das nicht.
Er stand betrübt und irritiert vor dem Bett und wusste nicht, was tun.
Ich nahm kurzerhand die Decke und legte sie in Wohnzimmer, wo sie dann später auch ruhig schlief.
Knütchen schlief im Schlafzimmer, wie immer. Aber er war sehr angespannt.
Wenn das kleine Knütchen einmal angeknurrt wird, weiß er nicht mehr weiter.
Dabei ist es verständlich, denn es ist doch ihre Decke.

Heute gingen wir lange spazieren und die beiden sahen sich nicht an. Würdigten sich gegenseitig keines Blickes. Aber es war friedlich.
Wieder zuhause angekommen, legte unser Gast sich sofort auf seine Decke. Das hat ihre „Mama“ ihr so beigebracht, nun gut.

Aber dann ging es los: Sie knurrt und bellt nämlich, sobald sie ein Geräusch hört. Und da ich in der Stadt wohne, hier ständig Menschen vorbeigehen, meine Nachbarin heute ihren Geburtstag feiert und das Treppenhaus natürlich heute mehr frequentiert wird als sonst, hört sie ständig Geräusche.
Heißt: Sie knurrt und wufft alle paar Minuten.

Im Knütchen wiederum, der die ersten 5 Jahre seines Hundelebens ja nicht bellen durfte - keine Ahnung, was sie mit ihm gemacht haben, wenn er bellte, aber es muss furchtbar gewesen sein – kommen dann tiefe Ängste hoch.
Er kletterte auf meinen Schoß, bibberte und zitterte vor Angst und wollte mir in den T-Shirt-Ausschnitt krabbeln.
Er hechelte und seine Augen fielen ihm fast aus dem Kopf und er kriegte sich gar nicht mehr ein.
Und mein kleines Knütchen ist doch herzkrank!!
Ich gab ihm seine Herztablette etwas früher als sonst und streichelte und beruhigte ihn. Daraufhin war er dann etwas beruhigter.
Bis unser Gast wieder mit dem Knurren und Wuffen anfing.

Ich habe unseren Gast auf den Arm genommen und versucht, sie von den Geräuschen abzulenken, ihr Leckerchen angeboten, wenn sie mal 12 min. ihre (buchstäblich!) Schnauze hält.
Ging. Kurz.
Ich habe mich auch dazu hinreißen lassen, etwas energischer „AUS“ zu sagen.
Ging auch mal. Kurz.
Aber versuch mal, einem 3-jährigem Hund zwischen 17 und 17:15 das Bellen abzugewöhnen!!
Vielleicht zwischen Dienstag, 19. Oktober 2014 beginnend ab 17 Uhr bis Freitag, 18. Dezember 2015 17:15 Uhr.

Knütchen zitterte vor Angst, während sie auf ihrer Decke döste und zwischendurch ein Knurren und Wuffen vernehmen ließ.
Und Knütchen zuckte zusammen und sprang auf meinen Schoß, bibberte und zitterte und schob voller Angst sein Köpfchen unter mein Shirt.
Ich habe beiden gut zugeredet, habe zur Ablenkung Knochen verteilt, den Knütchen vor Angst nicht gefressen hat.
Sie hat dann zwei gefressen und Knütchen sah bibbernd zu.
Ich habe ihm noch einen gegeben, den er auch nicht wollte.
Ihm ist der Appetit vergangen!
Er war voller Angst!

Nach 3 Stunden musste ich mir eine Lösung überlegen!
Es geht nicht!
Sie kann nicht bei uns wohnen, so leid es mir tut!
Zum Glück habe ich eine liebe Nachbarin, die Hunde kennt und mag!!!
Sie hat angeboten, dass sie Knütchen nimmt, der sich bei ihr auch wohlfühlt. Aber das möchte ich jetzt nicht so gerne, denn er könnte sich abgeschoben fühlen.
Also nahm sie kurzerhand unseren Feriengast zu sich!
Sie schläft jetzt bei meiner Nachbarin und tagsüber kümmere ich mich um sie, wie geplant.
Knütchen liegt jetzt erleichtert, entspannt und dankbar mitten auf dem Teppich (alles wieder seins!) und schläft einen erschöpften Schlaf!
Traut dem Braten aber noch nicht so ganz und zuckt jedes Mal zusammen, wenn er ein Geräusch hört.
Ich hoffe nur, dass meine kleine, empfindsame, verängstigte Knütchenseele keinen Schaden davonträgt.
Welch ein Drama!! :beten:
Viele Grüße, Pat
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#28von ojenny » So 19. Okt 2014, 14:06

Hallo Pat!

Auweia!
Wenn Knütchen es so eine Heidenangst einjagt, dass seine kleine Freundin ein bisschen knurrt und wufft, muss er wirklich ein furchtbares Hundeleben gehabt haben, bevor er zu Dir kam.

Hast Du es einmal mit Bachblüten probiert - bei beiden, meine ich?
(Vielleicht einfach Rescue-Tropfen oder Star of Bethlehem.)
Sie ist auf ihre Art wahrscheinlich genauso verunsichert wie er, so ohne Frauchen in einer relativ fremden Umgebung mit vielen fremden Geräuschen und Gerüchen.
Noch dazu als viel jüngerer "Zweithund". Da reagiert Hund - je nach Charakter - schon mal mit ein bisschen Knurren und Wuffen oder auch Schnappen, wenn es um die Rudelposition geht.
Davon hängt au ihrer Sicht ja auch einiges ab.

Wie lange bleibt sie denn noch?
Hält Dein kleiner Wuschel das so lange aus?
Und Du? :1244:

Gruß,
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#29von Patricia » Mo 20. Okt 2014, 02:22

Hallo ojenny,

nächsten Sonntag kann ich sie wieder zurück bringen!

Heute ging es ganz gut. Sie hat sich schon etwas eingewöhnt.
Die Nacht bei Anne war auch gut, sie hat ruhig geschlafen und Anne war mit ihr spazieren.
Ich habe sie dann mittags abgeholt und war mit Knütchen und ihr lange draußen unterwegs.
Uff, ist etwas mühsam mit beiden Hunden, Knütchen bummelt ja gemütlich und schnüffelt an jeder Laterne und jedem Grashalm und sie geht schneller. Aber sie wartet brav, wenn ich sie darum bitte.
Sie hat Augenkontakt mit mir, von sich aus!
Und an jeder Bürgersteigkante bleibt sie stehen!
Wow, das hat sie alles vorgestern erst erfahren! Sie ist ein schlaues Mädchen!
Wir kamen dann in den großen Regen und waren klatschnass, als wir zuhause ankamen. Sie ließ sich trockenrubbeln und freute sogar dabei!
Knütchen mag das ja auch.
Dann lag sie friedlich auf Knütchens Kissen, während er auf dem Sofa neben mir lag. Eben brachte ich sie zu Anne, bei der sie wieder schläft, damit Knütchen in Ruhe schlafen kann.
Knütchen sitzt jetzt hier neben mir und traut dem Braten noch nicht so ganz, aber er wird sich gleich entspannen.

Heute war sie friedlich zu Knütchen, aber er ist trotzdem angespannt.
Rescue-Tropfen habe ich da, gute Idee von dir! Danke!
Viele Grüße, Pat
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Re: Unsere lieben Tiere

Beitrag#30von Serafina » Mo 20. Okt 2014, 08:44

Hallo, liebe Pat!
Ach Mensch ... was ich hier lesen mußte :ball.eyes241: Dein kleines Kerlchen tut mir ja so leid!
Was mag er früher nur erlebt haben? Ich finde es aber ganz toll, daß du ihm immer die nötige Sicherheit gibst, wenn er bei dir Schutz sucht.
Die Notfall-Tropfen finde ich auch super. Wir nahmen sie früher auch für unsere Hündin, die immer dann, wenn auf der Straße ein Wagen mit Schiebetür hielt, voller Angst unterm Schreibtisch verschwand und dort mit großen Augen vor sich hin fiepte.
Ich wünsche dir und Knütchen, daß die Zeit bis Sonntag schnell vorbei geht und dein Wuschel wieder total zur Ruhe kommen kann!

Liebe Grüße von Serafina
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