Wünsche gehen in Erfüllung


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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Parafreak » Do 1. Jan 2015, 23:40

Ja,und genau das stelle ich mir gar nicht mal so einfach vor. Ich kenne eine, die hat meiner Ansicht nach gar nicht gemerkt,dass ihr Kind älter wurde, ich mein, sie sprach als es 4 war immer noch mit dieser Quietschbabystimme mit ihrem Kind. Das fanden wir alle super lächerlich. Naja.
Du wirst es schaffen, deine Kinder los zu lassen, weil du dir Gedanken darüber machst und das ganze bewusst angehst, wenn du mich fragst!
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon ojenny » Do 1. Jan 2015, 23:49

Danke für Dein Vertrauen, Freaky! :jdhw:

Schlaf schön,
ojenny :ciao:
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Serafina » Fr 2. Jan 2015, 07:52

Ach, ojennylein, auch ich bin überzeugt davon, daß du das alles hinbekommst und richtig machst.
Du reagierst so, wie eine Mutter reagieren sollte und ich finde es toll, daß deine Kinder auch mal mit ein wenig Gartendreck in Berührung kommen dürfen.
Hahaha... Brot mit Katze teilen? Wer isst die Wurst und wer das Mehl? :boys_lol:

@Parafreaky ... Das Gesabbel mit Qietschestimmchen zu den lieben Kleinen, kenne ich auch. Das sind Mütter, die später auch ihren 20 jährigen "Baby's" noch mit Säuselstimmchen zurufen:
"Mätzchen, heute kommt Omi und es ist doch sooo kalt draußen. Willst du da nicht lieber die blauweißen Wollsöckchen anziehen, die Omili dir strickte?
Ja? Ach, Mätzchen, das ist aber sooo lieb von dir. Omili wird sich doll freuen, gell!"

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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Parafreak » Fr 2. Jan 2015, 11:32

Hi, wie, einem 20-jährigen noch mit dieser Babystimme ansprechen? :beten: :uih_wah:
Also ne, man kennt es ja, dass Mütter einem immer noch sagen, "mach die Jacke zu" oder beim Abschied dieses "Fahr vorsichtig" und so egal wie alt man ist. Aber ich glaube, dass man einfach immer das Kind für die Eltern bleibt, egal wie alt man ist. Und das ist auch okay so.
Aber Kindern alles aus der Hand zu nehmen ihnen gar nichts zuzutrauen und sie immer noch als hilflose kleine Wesen anzusehen, ist falsch, wenn ihr mich fragt.
Und dazu gehört auch, dass man einfach Vertrauen haben muss. Einfach darauf vertrauen, dass nichts passiert. So eine Art Lebensvertrauen. Darauf komme ich gerade, weil du, ojenny, das Wort Verfolgungswahn geschrieben hast. Ich glaube, damit ist aber was anderes gemeint, also ich verstehe unter Verfolgungswahn, dass man sich immer angegriffen fühlt oder immer denkt, die anderen machen was extra und meinen es nur böse oder so. Oder dass man denkt, alles was das Schicksal für einen bereithält, kann nur schlecht sein. Also solche Leute, die irgendwie nur oder überwiegend negative Grundgedanken haben. Aber bei dir hab ich nicht den Eindruck, dass du so drauf bist.
Du hast schon mal von Veränderungen geschrieben, die du nicht so richtig wagst, durchzuführen aus Angst, deine Familie könnte Nachteile erleiden.
Diese Gedanken finde ich verantwortungsvoll und stark von dir. Dass man wie gesagt versucht, alle möglichen Gefahren aus dem Weg zu räumen, auch.
Aber ich wollte dich mit meiner Frage dazu bringen, von den genauen Gefahren zu schreiben, falls dir das jetzt nicht zu persönlich wird.
Also sich mal Gedanken zu machen, was denn genau passieren könnte, während man nicht da ist. Und ob die nicht auch passieren könnten,wenn man da ist. Okay, dann würde es noch darauf ankommen, dass du als Mutter zum trösten und so nicht da wärst, also wenn sie sich zum Bleistift den Finger eingeklemmt haben oder so. Also irgendwas, was mal passieren kann, weiß der Geier. Und du denkst dann als Mutter, wenn du später davon hörst, "und ich war nicht da um mein Kind zu trösten!"
Hey, aber es kann auch andersrum sein, nämlich das dein Kind dir stolz erzählt, dass es sich weh getan hat und das aber gar nicht sooo weh tat und guck mal, ich bin nämlich schon groß und kann das alleine. Weißte wie ich es meine?
In dem du mal nicht um deine Kinder herum bist, gibst du ihnen doch das Gefühl, einiges alleine zu können! Dabei wird ihre Selbstständigkeit gefördert.
Also, das sind jetzt nur so Gedanken von mir.
Was eine Helikopter-Mum ist, weiß ich nicht. Von Knieschützer und Sturzhelme auf Spielplätzen hab ich noch nie gehört.
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Serafina » Fr 2. Jan 2015, 21:04

Hi Parafreaky, deine Meinung zum Thema Verfolgungswahn finde ich gut, denn genau das verstehe auch ich darunter.
Übermütter, die jeden Schritt ihrer Sprößlinge überwachen, kontrollieren und sie in Watte packen, fördern die Entwicklung ihrer Kinder nicht, sondern hemmen diese.
Das sind eben solche Mütter, die ihre Kinderchen am liebsten mit Stahlhelm, Knie- und Ellenbogenschützer in die Sandkiste schicken würden.
Dann gibt's auch dieses Mutterexemplar, das auch nicht davor zurückschreckt, zu ihrer, bereits schulpflichtigen Tochter, von Muh-Kühen, Mäh-Schäfchen, Grunze-Schweinchen und wenn' s ans Schlafen geht, von Bubumachen spricht.
Diese Verniedlichung der Sprache kann man mal aus Jux machen, wenn man älter ist und dann ist es lustig, aber Kinder damit aufwachsen zu lassen, finde ich schrecklich.

Grüße von Serafina
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon ojenny » Fr 2. Jan 2015, 23:31

Hallo ihr beiden,
mit "Verfolgungswahn" meine ich eher, dass ich immer auf den nächsten Nackenschlag warte.
Bisher war es schon sehr oft so, dass immer dann, wenn es mir richtig gut ging und ich mich frei gefühlt habe, irgendetwas richtig Doofes (oder Schlimmes) passiert ist, das mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt hat.
So nach dem Motto "Da solltest du sein, das ist dein Platz. Mach dir gefälligst mehr Gedanken!".

Ich habe Vertrauen in meine Kinder, aber nur wenig in meine Umwelt (oder mein Glück?).
Deine Frage ist nicht zu persönlich, Parafreak:
Meine größte Angst ist meine Kinder zu verlieren oder einfach nicht da zu sein, wenn sie mich wirklich brauchen.
Weil ich in diesem Moment vielleicht gerade irgendwas anderes mache, um mich zu amüsieren.

Gruß,
ojenny :ciao:
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Serafina » Sa 3. Jan 2015, 08:18

Morjen-Morjen!
Aber ojennchen, ich hab dich schon verstanden. Mir ging es nämlich mal ähnlich. Ich war eine zeitlang immer in irgendeiner Erwartungshaltung ... "Na, was kommt nun? " "Bin mal gespannt, welche Nackenschläge jetzt wieder auftauchen". Oder aber: "Das kann ja wohl nicht gutgehen!"
Dann habe ich jedoch festgestellt, daß Erwartungshaltungen auf negative Dinge mir das Leben versauen und habe geübt, nur noch positiv zu denken ... und letztendlich klappte das auch.
Gibt es heute mal Rückschläge, nehme ich sie mit Humor und reagiere gelassener ... Das gehört zum Leben dazu. Man kann nicht immer nur gewinnen, alles hat seinen Sinn. Auch dann, wenn's einem nicht gefällt!

Liebe Grüße vom Finchen
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon ojenny » Sa 3. Jan 2015, 12:03

Moin Finchen,
das übe ich gerade. Also nicht das positive Denken, denn eigentlich bin ich ein Mensch mit positiver Grundhaltung, sondern ich übe mit mehr Gelassenheit durchs Leben zu gehen. Mehr Gelassenheit und mehr Zu- bzw. Vertrauen.

(Wie kommt man bloß dazu immer auf irgendeine "Strafe" oder so zu warten?) :1244:

Gruß,
ojenny :ciao:
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Ghostrider XI » Sa 3. Jan 2015, 12:30

Hallo,

das ist das Ergebnis von Erziehung und Unterdrückung. Man hat einfach schon in frühester Kindheit erfahren, das man das zu tun hat und man so zu sein hat, wie die anderen (Lehrer, andere Obrigkeien und leider auch in vielen Familien Eltern etc.) es wollen.

Dieses ganze System hier ist auf Strafe aufgebaut, nicht auf Lob, Respekt und Anerkennung.

Daher kommt es, dass man sich als Erwachsener noch so fühlt, als würde man etwas unrechtes oder verbotenes machen, wenn man mal etwas macht, was für einen selber ist.

Einfach etwas machen, nur um sich selber gut zu fühlen? Es sich selber gut gehen zu lassen?
Darauf ist das System hier nicht ausgerichtet.

Und was Mütter in diesem Land betreffen, werden sie geradezu darauf gepolt, wie Helikopter-Mütter immer um ihre Kinder herum sein zu müssen.

Es geht so weit, dass die Politik den Müttern einredet, dass sie ihre Kinder am besten bei sich zuhause behalten, auf keinen Fall alleine spielen lassen, auch nicht in einem Kindergarten mit anderen Kindern.
Siehe Thema Herdprämie.

Und Mütter, die ihrem Beruf nachgehen, wurden in unserem Lande schon immer gerne als Rabenmütter abgestempelt.
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Re: Wünsche gehen in Erfüllung

Beitragvon Serafina » Sa 3. Jan 2015, 18:13

Ein frohes neues Jahr, lieber Ghosti!
Damit hast du total ins Schwarze getroffen. Ich wuchs bei meinen Großeltern auf und die waren zu mir teilweise wie die Glucke zum Ei ... immer um mich rum.
Ich durfte zwar alleine auf den Spielplatz gehen, aber irgendwie bekam meine Oma es immer hin, mir unter einem Vorwand zu folgen und sich dann dort auf eine Bank zu setzen!
Die Mutter meiner Freundin hatte ähnliche Anwandlungen: Wenn's im Winter schneite, begleitete sie uns zur Schule. War der Unterricht aus, stand sie schon frierend vor dem Tor! :ichwerdcrazy:


Viele Grüße von Serafina
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